Der Schwimmclub TS Dornbirn kann auf eine 75jährige Geschichte zurückblicken. Die Anfänge des Schwimmsportes in Dornbirn reichen in das Jahr 1933 zurück. Gründer der Schwimm-Abteilung des Turnvereins Dornbirn und kurz darauf eines eigenen Schwimmclubs war Dipl.Ing. Hans Irral.
Seit 1933 existiert ein Schwimm-Sport-Verein-Vorarlberg mit dem Stammverein Bregenz und den Zweigvereinen Bludenz, Dornbirn und Lustenau. Die Dornbirner Aktiven spielten zu dieser Zeit zwar noch keine große Rolle auf der Wettkampfebene - im SSVV, der 1933 und 1934 Österreichischer Mannschaftsmeister für Vereine ohne Hallenbad wurde, war kein Dornbirner Schwimmer vertreten - das Interesse der Dornbirner Bevölkerung am Schwimmsport war allerdings damals sehr groß, was die Mitgliederzahlen (150 - 200) belegen.
Die Breitenarbeit und das Vereinsgeschehen konzentrieten sich auf den Schwimmunterricht für Kinder und Jugendliche, das Training für Wettkampfschwimmer und Wasserballer und auf die Abnahme des Österreichischen Sportabzeichens.
Trainiert wurde zunächst im Schwimmbad der Firma F.M. Hämmerle (Die Firma F.M. Hämmerle ließ 1886 das erste öffentliche Schwimmbad in Dornbirn errichten. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die K.K. Realschule in Dornbirn 1901 in diesem Bad erstmals ein Wettschwimmen für ihre Schüler veranstaltete) im Oberdorf und ab 1939 im Waldbad Enz, dem früheren Volksbad.
Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich 1938 wurden die Vorarlberger Schwimmvereine in den Deutschen Reichsbund für Leibeserziehung eingegliedert.
Von 1952 bis 1954 wurde der Dornbirner Schwimmverein vorübergehend aufgelöst, ehe unter Friedl Rosenbogen und Prof. Fritz Pfister ein neuer Schwimmclub entstand, der ab 1960 als Abteilung der Turnerschaft der Stadt Dornbirn geführt wurde. Als Abteilungsleiter fungierten Prof. Fritz Pfister, Dipl.Ing. Rudolf Ölz, Kommerzialrat Gernot Mäser, Dipl.Ing. Heinz Perle, Luis Glatzl, Erich Neunhäuserer, Dr. Michael Jonas, Bernhard Brunold und Jürgen Monschein.
Ab 1960 konnten die Dornbirner Schwimmerinnen und Schwimmer auch an der Spitze des Vorarlberger Landesschwimmverbandes mitmischen und erstmals dessen Gesamtwertung (Jugendmeisterschaft, Allgemeine Landesmeisterschaft, Wasserball und Landesmeisterschaft der Kunstspringer) für sich entscheiden.
Mit der Eröffnung des ersten Vorarlberger Hallenbades in Dornbirn im Jahr 1969 nahm der Schwimmsport in Dornbirn eine bis heute andauernde einmalige Entwicklung. Die Dornbirner Aktiven dominieren in Vorarlberg und können sich sowohl auf gesamtösterreichischer wie auch auf internationaler Ebene (hier vor allem bei den IABS-Bodenseemeisterschaften) erfolgreich behaupten.
Die Erfolgsgeschichte des Schwimmclubs TS Dornbirn ist in der jüngeren Vergangheit mit einigen herausragenden Namen verbunden: Elmar Fink Angelika Fussenegger (Österreichische Staatsmeisterin in der Kinderklasse), Angelika und Gertrud Willam, Heike Seewald, Adelgunde Prirsch, Susanne Preg (mehrere Medaillen bei den Österreichischen Jahrgangsmeisterschaften), Christine Spiegel (vielfache Medaillengewinnerin bei Österreichischen Nachwuchsmeisterschaften, 3. Rang über 400 m Kraul bei den Österreichischen Hallenmeisterschaften in der Allgemeinen Klasse),
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